Vor ein paar Tagen habe ich erneut den Kollektorsensor ausgetauscht, die Probleme mit den unmotivierten Peaks sind jedoch geblieben. Einen Sensordefekt kann man nun fast ausschließen, nur, was kann dann die Ursache sein?
Vorschläge sind willkommen.
Donnerstag, 28. August 2008
Dritter Kollektorsensor, gleiche Probleme
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Frank (Rödermark)
am
28.8.08
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Montag, 11. August 2008
Ein heißes Thema: das Temperaturbegrenzungsventil
Letzte Woche bat mich ein frischgebackener BUSO-Solarier um Hilfe, der seine erst wenige Tage alte Anlage weiter optimieren wollte. Die werkseitig eingestellte Warmwassertemperatur von 55° war ihm zu hoch, daher stellte er auf 43° um (ist auch bei meiner Anlage eingestellt). Mit 55° konnte er problemlos duschen, mit dem Einhebelmischer ohne Thermostat an der Dusche lies sich eine angenehme Wassertemperatur gut einstellen. Bei 43° hingegen machte das Duschen keinen Spaß mehr - es gab Temperatursprünge um etliche Grad nach oben und unten.
Die Ursache war mal wieder das Temperaturbegrenzungsventil, das bei Neuanlagen anscheinend häufig falsch eingestellt ist. Entsprechende Mails habe ich schon von etlichen Betreibern erhalten. Bei dieser Anlage war die Fehleinstellung jedoch rekordverdächtig: Nach Abdrehen das Warmwasserhahns stieg die Temperatur am Wärmetauscher auf 74°. Es floss also so heißes Wasser in den WT, dass die gewünschten niedrigen 43° nicht mehr konstant gehalten werden konnten. Nachdem der Betreiber das Ventil selbst eingestellt hat, war das Problem beseitigt: auch bei 43° konnte bequem geduscht werden.
Liebe BUSO-Leute, lasst Euch doch was einfallen, damit dieses Ventil richtig eingestellt ausgeliefert wird. Der Installateur der obigen Anlage wollte zwar nach 4 Wochen noch mal kommen und nachsehen, ob alles richtig läuft, in der Zeit hätte der Wärmetauscher aber schon ordentlich verkalken können.
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Frank (Rödermark)
am
11.8.08
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Labels: Warmwasser
Dienstag, 5. August 2008
Sensordefekt noch nicht behoben
Der hier beschriebene Defekt des Kollektorsensors ist noch nicht vollständig behoben. Der ausgetauschte Sensor zickt ebenfalls rum und produziert gelegentlich ein Zackengebirge in Solstat - zwar nicht mehr so häufig und auch nicht jeden Tag, aber meistens bei Temperaturen über 85°. Den Einstrahlungssensor, der sich mit dem Kollektorsensor die Erdungsleitung teilt, habe ich vorübergehend abgeklemmt, um diese mögliche Fehlerquelle auszuschließen (daher wird in der Visualisierung ständig eine Einstrahlung von 4 kW angezeigt).
Ich bekomme jetzt einen weiteren Kollektorsensor, denn vielleicht ist der Austauschsensor ebenfalls defekt. Wenn dies nicht hilft, wird's kniffliger.
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Frank (Rödermark)
am
5.8.08
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Labels: Sensor
Und nochmal: Stromverbrauch
Ich hatte in den letzten 3 Wochen einen Stromverbrauchslogger an meiner Anlage. Dabei ist folgendes herausgekommen:
Standby (nur Regler): <3 W
Warmwasserbereitung : 15 W = P[UVR] + P[WW]
Kollektorfeld SSO : 55 W = P[UVR] + P[sek] + P[pri]
Beide Kollektorfelder : 95 W = P[UVR] + P[sek] + 2 P[pri]
Ventil Topladung : in den Meßdaten nicht erkennbar
Heizkreis läuft : 65 W = P[UVR] + P[HK]
Einzelwerte:
UVR 1611 : P[UVR] = 3 W
Warmwasserpumpe : P[WW] = 12 W
Sekundärkreispumpe : P[sek] = 12 W
Primärkreispumpe : P[pri] = 40 W (pro Stück)
Heizkreispumpe : P[HK] = 62 W
Bei Vollgas werden also (ohne Heizkreispumpe) lediglich knapp 100 W benötigt für den Betrieb von Reglung und drei Pumpen. Das hatte ich mir schlimmer vorgestellt.
Grüße aus dem Sauerland, Guido
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Guido (Brilon)
am
5.8.08
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Labels: Stromverbrauch
Sonntag, 3. August 2008
Energiesparen mal anders
Ich habe mir eine Leiter gekauft. Dadurch spare ich jetzt 130kWh im Jahr an Strom.
Glaubt Ihr nicht? Stimmt aber!
Also... Meine Lüftungsanlage (unter Wissenden [und das sind wir ja alle, gell?] auch KWL abgekürzt) war über die Zeit irgendwie laut geworden und die Stromaufnahme stieg auch an. Klarer Fall - Strömungswiderstand zu hoch, also Filter mal wieder wechseln. Aber das hat diesmal nichts gebracht.
Mit der Leiter - ah, die Leiter, jetzt kommt sie - kam ich an das Einlaßgitter unterm Dachüberstand und siehe da, es war völlig verstopft von Staub und Pollen. Ein kurzes Abduschen mit dem Gartenschlauch und plötzlich ist die KWL wieder wunderbar leise und die Stromaufnahme ist von 50W auf Stufe 1 auf um die 30W gesunken.
Tolle Sache, so eine Leiter!
Es grüßt aus dem Sauerland, Guido
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Guido (Brilon)
am
3.8.08
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Labels: KWL, Stromverbrauch
Dienstag, 15. Juli 2008
Wieder ein Sensor defekt
Der Kollektorsensor hat heute eine ziemlich zackige Linie in Solstat hinterlassen - klarer Fall von defektem Sensor. Schließlich dürfte es der Mond kaum schaffen, um 4.oo Uhr morgens 50° im Kollektor zu erzeugen (siehe gelbe Kurve).
Dies war jetzt der zweite ausgefallene Sensor innerhalb von 3 Jahren. Mir graut es schon vor defekten Puffersensoren, denn bei dem ersten, alten Puffer wird ein Austausch ziemlich fummelig.
Da die während eines bestimmten Zeitraums 2005/2006 von TA gelieferten Sensoren anscheinend zu Ausfällen neigen, wäre ein vorsorglicher Austausch aller betroffenen Sensoren seitens TA und BUSO eine angebrachte Maßnahme.
Ergänzung 16.7.08: Ich habe erfahren, dass BUSO tatsächlich alle Sensoren tauschen lässt, falls sich die Ausfälle bei betroffenen Anlagen häufen sollten. Allerdings würde der Kollektorsensor (der mit dem Silikonkabel) nicht zu den anfälligen Sensoren gehören, er dürfte also nicht ausfallen. Meiner wusste dies anscheinend nicht :-)
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Frank (Rödermark)
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15.7.08
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Labels: Sensor
Montag, 16. Juni 2008
80% Kostenersparnis dank Dämmung, Solar und Pellets
Ich war selbst überrascht, als ich auf Basis der jetzigen Heizölpreise mal nachgerechnet habe, was ich ohne Dämmung, Solaranlage und Pellets jährlich zahlen müsste: Bei 2500 Litern pro Jahr für die Heizung mal 0,95 Euro und 2500 kWh Strom fürs Warmwasser (0,20 Euro) wären das 2850 Euro pro Jahr. Mit der neuen Pelletanlage werde ich, je nach Winter, bei den derzeitigen Preisen zwischen 400 und 600 Euro landen. Ich freue mich zwar nicht über die hohen Energiepreise, aber darüber, rechtzeitig und richtig gegengesteuert zu haben.
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Frank (Rödermark)
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16.6.08
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Labels: Amortisierung, Heizkosten
Mittwoch, 4. Juni 2008
Die Suche nach dem richtigen Pellet...
...ist gar nicht so einfach, vor allem, wenn man so genannte "Sackware" sucht. Im Gegensatz zur losen Ware, die in Pelletlager eingeblasen wird, variieren die Preise bei Säcken erheblich. Ähnliches gilt für die Lieferkosten, die zwischen angemessen und horrend schwanken.
Und es gibt noch andere Fallen: Die ersten 10 Säcke zum Testen der neuen Pelletheizung habe ich bei einem Händler in meiner Nähe gekauft. Angeblich nach DINplus und Ö-Norm zertifizierte Ware, was der Kesselhersteller Biotech auch vorschreibt, damit die Garantie erhalten bleibt. Beim Kauf erfuhr ich schon, dass die Pellets aus Osteuropa stammen, was meinem ökologischen Gewissen gar nicht gefiel. Auf der Packung selbst stand dann zwar "Nach DINplus und Ö-Norm", aber das Wörtchen "zertifiziert" und das entsprechende Logo fehlten. Anhand des EAN-Codes (die Nummer unter dem Barcode) auf der Packung konnte ich dann in einer Datenbank nachschlagen, wer der eigentliche Hersteller ist. Eine Suche nach diesem Hersteller in der Datenbank von DIN-Certco, in der alle zertifizierten Hersteller aufgeführt sind, verlief negativ. Vielleicht produziert der Hersteller ja nach diesen Normen, zertifiziert ist er augenscheinlich aber nicht.
Aber warum in die Ferne schweifen? Statt 2000 km werden meine zukünftigen Pellets nur noch 20 km weit transportiert. Seit Dezember 2007 gibt es auch ein Pelletwerk in Offenbach, IWO Pellet Rhein-Main. Bei meiner telefonischen Anfrage gestern wurde ich zu einer Besichtigung eingeladen, was ich heute morgen auch gleich wahrgenommen habe - wann sieht man schon mal so ein Werk von innen? Die Anlagen selbst habe ich mir als Laie zwar größer vorgestellt, als sie tatsächlich war, hoch interessant war es trotzdem. Ich konnte verfolgen, wie aus Sägespänen, die aus dem nahen Spessart stammen, in verschiedenen Schritten die fertigen Pellets wurden. Bemerkenswert ist auch, dass die Späne mit der Abwärme eines benachbarten Industriebetriebs getrocknet werden. So eine sinnvolle Energieverwertung gefällt mir. Und preislich können die vor Ort produzierten Pellets sogar mit der osteuropäischen Ware konkurrieren.
In Zukunft will IWO regelmäßige Termine für Werksbesichtigungen anbieten, geplant ist alle zwei Monate. Bis dahin sind für Interessenten auch weiterhin individuelle Führungen möglich. Ansprechpartner für Führungen und Vertrieb ist Herr Müller-Veit, Tel. 069/8060-2664.
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Frank (Rödermark)
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4.6.08
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Labels: Pellets
Dienstag, 3. Juni 2008
Hat jemand Probleme beim Anlagenstillstand gehabt?
Nun wieder zurück zum Thema... Eine Leserin unserer Website liebäugelt mit einer Solaranlage, hat aber Bedenken, dass es beispielsweise im Sommerurlaub, wenn wenig Wärme abgenommen wird, durch Stagnation (Stillstand wegen vollem Puffer) zu Problemen kommt, z. B. zum Abdampfen der Sole.
Ich antwortete, dass ordnungsgemäß ausgelegte Anlagen einen Stillstand auch im Sommer verkraften. Guidos Anlage beispielsweise steht im Sommer regelmäßig still, da er - im Gegensatz zu mir - keine Kühlmaßnahmen durchführt.
Meine Frage an andere Solarier(innen): Gab oder gibt es Probleme bei vollem Puffer?
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Frank (Rödermark)
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3.6.08
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Labels: Kühlung, Stillstand
Hybridheizung und Hybridauto
Zwar etwas off-topic, aber trotzdem... Nicht nur mit einer Hybridheizung kann man Energie und CO2 sparen, sondern auch mit einem Hybridauto. Speziell für die SUV-Fahrer unter den Lesern :-) hier ein aktueller Blick auf den Bordcomputer meines Prius:
Im Klartext: Der Durchschnittsverbrauch auf den letzten 882 km betrug 4,6 L/100km. Allerdings ist dies bei unserem Fahrprofil schon bemerkenswert niedrig. Der Durchschnitt über pannenfreie 70.000 km und 4 Jahren liegt bei (für Details klicken). Wohlgemerkt: nicht etwa rußendes und Stickoxide freisetzendes Diesel, sondern Benzin.
Man kann also auch beim Autofahren sparen und die Umwelt weniger belasten. Leider ist die Fahrzeugauswahl noch sehr eingeschränkt, aber das wird sich bald ändern. Meinen Prius will ich noch bis 2012 fahren, da für 2012 das Nachfolgemodell vom Nachfolgemodell erwartet wird, das an der Steckdose aufgeladen werden kann.
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Frank (Rödermark)
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3.6.08
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