Der Kollektorsensor hat heute eine ziemlich zackige Linie in Solstat hinterlassen - klarer Fall von defektem Sensor. Schließlich dürfte es der Mond kaum schaffen, um 4.oo Uhr morgens 50° im Kollektor zu erzeugen (siehe gelbe Kurve).
Dies war jetzt der zweite ausgefallene Sensor innerhalb von 3 Jahren. Mir graut es schon vor defekten Puffersensoren, denn bei dem ersten, alten Puffer wird ein Austausch ziemlich fummelig.
Da die während eines bestimmten Zeitraums 2005/2006 von TA gelieferten Sensoren anscheinend zu Ausfällen neigen, wäre ein vorsorglicher Austausch aller betroffenen Sensoren seitens TA und BUSO eine angebrachte Maßnahme.
Ergänzung 16.7.08: Ich habe erfahren, dass BUSO tatsächlich alle Sensoren tauschen lässt, falls sich die Ausfälle bei betroffenen Anlagen häufen sollten. Allerdings würde der Kollektorsensor (der mit dem Silikonkabel) nicht zu den anfälligen Sensoren gehören, er dürfte also nicht ausfallen. Meiner wusste dies anscheinend nicht :-)
Dienstag, 15. Juli 2008
Wieder ein Sensor defekt
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Frank (Rödermark)
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15.7.08
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Labels: Sensor
Montag, 16. Juni 2008
80% Kostenersparnis dank Dämmung, Solar und Pellets
Ich war selbst überrascht, als ich auf Basis der jetzigen Heizölpreise mal nachgerechnet habe, was ich ohne Dämmung, Solaranlage und Pellets jährlich zahlen müsste: Bei 2500 Litern pro Jahr für die Heizung mal 0,95 Euro und 2500 kWh Strom fürs Warmwasser (0,20 Euro) wären das 2850 Euro pro Jahr. Mit der neuen Pelletanlage werde ich, je nach Winter, bei den derzeitigen Preisen zwischen 400 und 600 Euro landen. Ich freue mich zwar nicht über die hohen Energiepreise, aber darüber, rechtzeitig und richtig gegengesteuert zu haben.
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Frank (Rödermark)
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16.6.08
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Labels: Amortisierung, Heizkosten
Mittwoch, 4. Juni 2008
Die Suche nach dem richtigen Pellet...
...ist gar nicht so einfach, vor allem, wenn man so genannte "Sackware" sucht. Im Gegensatz zur losen Ware, die in Pelletlager eingeblasen wird, variieren die Preise bei Säcken erheblich. Ähnliches gilt für die Lieferkosten, die zwischen angemessen und horrend schwanken.
Und es gibt noch andere Fallen: Die ersten 10 Säcke zum Testen der neuen Pelletheizung habe ich bei einem Händler in meiner Nähe gekauft. Angeblich nach DINplus und Ö-Norm zertifizierte Ware, was der Kesselhersteller Biotech auch vorschreibt, damit die Garantie erhalten bleibt. Beim Kauf erfuhr ich schon, dass die Pellets aus Osteuropa stammen, was meinem ökologischen Gewissen gar nicht gefiel. Auf der Packung selbst stand dann zwar "Nach DINplus und Ö-Norm", aber das Wörtchen "zertifiziert" und das entsprechende Logo fehlten. Anhand des EAN-Codes (die Nummer unter dem Barcode) auf der Packung konnte ich dann in einer Datenbank nachschlagen, wer der eigentliche Hersteller ist. Eine Suche nach diesem Hersteller in der Datenbank von DIN-Certco, in der alle zertifizierten Hersteller aufgeführt sind, verlief negativ. Vielleicht produziert der Hersteller ja nach diesen Normen, zertifiziert ist er augenscheinlich aber nicht.
Aber warum in die Ferne schweifen? Statt 2000 km werden meine zukünftigen Pellets nur noch 20 km weit transportiert. Seit Dezember 2007 gibt es auch ein Pelletwerk in Offenbach, IWO Pellet Rhein-Main. Bei meiner telefonischen Anfrage gestern wurde ich zu einer Besichtigung eingeladen, was ich heute morgen auch gleich wahrgenommen habe - wann sieht man schon mal so ein Werk von innen? Die Anlagen selbst habe ich mir als Laie zwar größer vorgestellt, als sie tatsächlich war, hoch interessant war es trotzdem. Ich konnte verfolgen, wie aus Sägespänen, die aus dem nahen Spessart stammen, in verschiedenen Schritten die fertigen Pellets wurden. Bemerkenswert ist auch, dass die Späne mit der Abwärme eines benachbarten Industriebetriebs getrocknet werden. So eine sinnvolle Energieverwertung gefällt mir. Und preislich können die vor Ort produzierten Pellets sogar mit der osteuropäischen Ware konkurrieren.
In Zukunft will IWO regelmäßige Termine für Werksbesichtigungen anbieten, geplant ist alle zwei Monate. Bis dahin sind für Interessenten auch weiterhin individuelle Führungen möglich. Ansprechpartner für Führungen und Vertrieb ist Herr Müller-Veit, Tel. 069/8060-2664.
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Frank (Rödermark)
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4.6.08
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Labels: Pellets
Dienstag, 3. Juni 2008
Hat jemand Probleme beim Anlagenstillstand gehabt?
Nun wieder zurück zum Thema... Eine Leserin unserer Website liebäugelt mit einer Solaranlage, hat aber Bedenken, dass es beispielsweise im Sommerurlaub, wenn wenig Wärme abgenommen wird, durch Stagnation (Stillstand wegen vollem Puffer) zu Problemen kommt, z. B. zum Abdampfen der Sole.
Ich antwortete, dass ordnungsgemäß ausgelegte Anlagen einen Stillstand auch im Sommer verkraften. Guidos Anlage beispielsweise steht im Sommer regelmäßig still, da er - im Gegensatz zu mir - keine Kühlmaßnahmen durchführt.
Meine Frage an andere Solarier(innen): Gab oder gibt es Probleme bei vollem Puffer?
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Frank (Rödermark)
am
3.6.08
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Labels: Kühlung, Stillstand
Hybridheizung und Hybridauto
Zwar etwas off-topic, aber trotzdem... Nicht nur mit einer Hybridheizung kann man Energie und CO2 sparen, sondern auch mit einem Hybridauto. Speziell für die SUV-Fahrer unter den Lesern :-) hier ein aktueller Blick auf den Bordcomputer meines Prius:
Im Klartext: Der Durchschnittsverbrauch auf den letzten 882 km betrug 4,6 L/100km. Allerdings ist dies bei unserem Fahrprofil schon bemerkenswert niedrig. Der Durchschnitt über pannenfreie 70.000 km und 4 Jahren liegt bei (für Details klicken). Wohlgemerkt: nicht etwa rußendes und Stickoxide freisetzendes Diesel, sondern Benzin.
Man kann also auch beim Autofahren sparen und die Umwelt weniger belasten. Leider ist die Fahrzeugauswahl noch sehr eingeschränkt, aber das wird sich bald ändern. Meinen Prius will ich noch bis 2012 fahren, da für 2012 das Nachfolgemodell vom Nachfolgemodell erwartet wird, das an der Steckdose aufgeladen werden kann.
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Frank (Rödermark)
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3.6.08
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Montag, 2. Juni 2008
Sensoren
Nun war es so weit.
Am letzten Freitag im Mai wurden ALLE Sensoren von BUSO getauscht.
Bei der Gelegenheit habe ich gleich die Warmwasserfunktion über den Wasserhahn implementieren lassen.
Leider liest WINSOL nach dem Softwareupdate die Execl- und txt Daten nicht mehr aus, sondern schmeißt mich, wenn ich auf die Schaltfläche klicke sofort raus.
Die normalen Daten im Modul Grafik werden weiterhin einwandfrei angezeigt.
Dies ist besonderes ärgerlich, da ich die txt. neben den log-Daten neben für weitere Auswertungen bislang benutzt habe.
hArzlichst
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FrankB (Osterode)
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2.6.08
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Labels: Sensor, Warmwasser, Winsol, Zirkulation
Sonntag, 25. Mai 2008
Fern-Seh-Programm - Energiesparen mal anders
Unter meinem Dach brütet zur Zeit ein Päärchen Gartenrotschwänze; die Jungen sind inzwischen geschlüpft und die Eltern müssen heftig im Garten hin- und herfliegen, hüpfen, zerren, picken, um Insekten für die immer hungrig fiependen Kleinen ranzuschaffen. Per Fernglas macht es richtig Spaß die Vögel zu beobachten und mal zu sehen, was so alles im Schnabel landet. Die Flugkünste der Rotschwänze sind auch nicht übel - wenn es darum geht Insekten aus der Luft zu fangen sind Wendungen auf der Stelle noch das harmloseste Manöver.
Das Ganze ist wirklich spannend und übertrifft das was gemeinhin unter Fern-Sehen verstanden wird um Längen.
Als Kontrast und aus Neugier (ich geb es zu) habe ich mir eben bei YouTube den Auftritt des deutschen Beitrags zum Eurovision Song Contest angesehen. Eine knappe Minute habe ich ertragen. Wenn ich das mit meinem Programm von gerade - in der Abendsonne sitzend den Rotschwänzen zusehen, ein Buch daneben - vergleiche, wüßte ich da etliche Vorteile zu nennen:
- die Vögel sind deutlich unterhaltsamer
- sie sind Anmutiger
- sie sind nützlich, weil sie eine Menge Insekten vertilgen
- das Programm kosten keine Gebühren
- Höchstes Bild und Ton Qualität
- das Programm ist Interaktiv
- man ist an der frischen Luft
- das Ganze bedarf fast keiner Energie
...und die Vögel können viel besser singen.
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Guido (Brilon)
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25.5.08
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Labels: Natur
Mittwoch, 21. Mai 2008
Experten warnen vor dramatischem Öl-Engpass
Eben auf Spiegel Online entdeckt:
Der Welt geht die Energie aus: Laut einer Studie ist die globale Förderung rückläufig, die Konzerne finden kaum noch verwertbare Ressourcen, und noch nie war Öl so teuer wie heute. Gleichzeitig wächst die Nachfrage rasant - Rohstoffhändler wetten auf eine regelrechte Preisexplosion.Ein Zitat aus dem Artikel:
"Was Erdöl betrifft, liegt die Zukunft schon hinter uns", sagt Josef Auer, Energieexperte bei der Deutschen Bank Research. "Das Szenario vom Ende der fossilen Energieträger ist kein Horrorgemälde pessimistischer Weltuntergangspropheten, sondern eine ernst zu nehmende Verknappungsperspektive."
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Frank (Rödermark)
am
21.5.08
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Labels: Öl
Montag, 19. Mai 2008
Was tun mit dem großen Puffer? Mehr Kollektoren!
Nachdem ja jetzt der Puffer nach dem Pelleteinbau eine komfortable Größe hat (1100 Liter für 14 m²), kommt man ins Grübeln, was man damit noch anstellen könnte ;-)
Beim Websurfen hat mich dieser Solarschuppen auf eine Idee gebracht. Da wir sowieso noch eine Hütte für Gartengeräte bauen wollten, kann ich mir so eine Hütte doch gleich selbst bauen, an eine Südwand anlehnen und eine Hüttenwand mit Kollektoren ausstatten. Darauf hin habe ich meinen Buso-Installateur mal fast spaßeshalber gefragt, ob er noch ein paar Kollektoren dafür herumliegen hätte. Glück gehabt, er hat: Zwei exakt passende Felder von je 3 m² konnten aus technischen Gründen nicht in einem Neubau verbaut werden und warten auf ihre Wiederverwendung.
Jetzt werde ich mal mit der Detailplanung beginnen...
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Frank (Rödermark)
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19.5.08
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Dienstag, 13. Mai 2008
Kühlung durch offene Pufferisolierung
Dank des andauernden schönen Wetters wird auch der größte Puffer irgendwann einmal voll. Mit den zusätzlich installierten 500 Litern dauert es zwar länger, aber der Anlagenstillstand wäre bereits eingetreten, wenn ich nicht schon dezent gekühlt hätte - ich heize morgens zwei Stunden lang das im Norden gelegene Badezimmer auf angenehmene Temperaturen auf.
Jetzt habe ich eine weitere Alternative ausprobiert: Die Isolierung des neuen Puffers lässt sich über einen Reißverschluss leicht öffnen. Mit offener Isolierung kühlt der Puffer nachts so weit ab, dass am nächsten Tag kein Stillstand eintritt. Vielleicht reicht diese Maßnahme sogar aus, wenn es noch sommerlicher wird, sodass es nicht mehr erforderlich ist, nachts die Waschküche zu beheizen.
Als der Ölkessel noch installiert war, habe ich den Kessel auch zur schnellen Kühlung genutzt. Mit dem Pelletkessel ist dies nicht mehr möglich, da die Rücklaufanhebung des Kessels dies verhindert. Außerdem hätte ich Hemmungen, dem Pelletkessel diesen Temperaturschock zuzumuten.
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Frank (Rödermark)
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13.5.08
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