Die Mitte der Heizsaison ist ein guter Termin, dem Pelletkessel etwas Zeit zu widmen. Heute habe ich die Asche aus dem Aschenkasten und dem Brennraum entfernt - zum ersten Mal in dieser Saison. Die zweite Leerung erfolgt dann am Saisonende. Die Arbeit ist schnell gemacht, länger als eine halbe Stunde dauert es nicht, mit Übung geht es sicher noch schneller. Der Hersteller wirbt damit, dass eine Leerung nur etwa alle 4.000 kg Pellets erforderlich sei. Zumindest bei meiner Anlage glaube ich da nicht dran. Bisher sind etwa 1.500 kg durchgelaufen, und der Aschekasten und der Brennraum waren gut gefüllt. Vielleicht hätte der Platz noch für weitere 500 kg gereicht, aber sicher nicht für wesentlich mehr.
In dieser Saison verbrenne ich eine andere Pelletmarke, die dem Biotech-Kessel aber auch keine Probleme bereitet. Die Asche ist wie braunes Kaffeepulver, aber viel leichter. Auch ist der Kessel völlig schlackefrei und lässt sich problemlos reinigen. So muss es sein.
Solarmäßig ist überhaupt nichts los. Die Kollektoren sind weiterhin dick zugeschneit und haben in der ersten Januarhälfte gigantische 4 kWh eingefahren...
Samstag, 16. Januar 2010
Heizsaisonmitte - Weg mit der Asche
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Frank (Rödermark)
am
16.1.10
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Labels: Pellets
Sonntag, 20. Dezember 2009
Kein Ertrag trotz Sonne?
In den letzten eisigen Tagen gab es auch einige Sonnenstunden, aber die Solaranlage lieferte keinen Ertrag. Ich wunderte mich zwar, aber die Werte des Einstrahlungssensors waren so niedrig, dass ich dachte, die gefühlte Sonne war wohl mehr als die tatsächliche Sonne.
Falsch gedacht. Heute morgen kam ich auf den Grund. Der Einstrahlungssensor war vereist und meldete daher viel zu niedrige Werte, sodass die "Abtauautomatik" nicht funktionierte und die Anlage nicht anlief. Die Kollektoren selbst waren verschneit und vereist und erreichten daher trotz Sonne nicht genügend Temperatur, um sich abzutauen.
Mal sehen, ob es heute klappt, aber für den Nachmittag sind sowieso wieder Schneefälle vorhergesagt...
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Frank (Rödermark)
am
20.12.09
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Donnerstag, 3. Dezember 2009
Reinigung
wer reinigt (regelmäßig) seine Solarglasflächen (oder läßt reinigen) und in welchen Abständen ?
sonnige Grüsse
FrankB O
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FrankB (Osterode)
am
3.12.09
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Labels: Abstände, regelmäßig, reinigt, Solarglasfläche
Montag, 26. Oktober 2009
Kein Vorteil mehr für bivalente Heizungen
Die Novellierung der 1. BImSchV (offiziell: Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes) ist vom Bundesrat verabschiedet worden (Quelle).
Für Betreiber von thermischen Solaranlagen entfällt damit der Vorteil, von der regelmäßigen Messpflicht ausgenommen zu werden. Die Zusatzheizungen müssen daher jetzt auch wieder regelmäßig vom Schornsteinfeger gemessen werden. Kleiner Trost: Die Messintervalle wurden verlängert, und zwar für alle Öl-/Gasheizungen, also auch für normale, nicht-bivalente Heizungen. Die jährliche Messung gibt es nicht mehr. Anlagen, die älter als 12 Jahre sind, werden alle 2 Jahre gemessen, jüngere Anlagen alle 3 Jahre, bei selbstkalibrierenden Anlagen sind es sogar 5 Jahre. Dazu gibt es noch etliche Ausnahme- und Sonderregelungen - nageln Sie mich also bitte nicht auf diesen Beitrag fest, sondern sprechen Sie zu gegebener Zeit mit Ihrem Schornsteinfeger.
Auch für Holz- und Pelletheizer ändert sich einiges: Pelletheizungen und Stückholzheizungen unter 15 kW werden jetzt auch regelmäßig gemessen, und zwar alle 2 Jahre, wenn ich den Gesetzestext richtig interpretiere.
Hier ist die Verordnung, die mit diesen Änderungen angenommen wurde. Eine endgültige Version habe ich noch nicht gefunden.
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Frank (Rödermark)
am
26.10.09
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Labels: Heizung, Holz, Messpflicht, Schornsteinfeger
Sonntag, 25. Oktober 2009
Winterzeit
Heute Morgen mussten wieder alle Uhren umgestellt werden.
Auch die, der UVR.
Obwohl sie "Normalzeit" anzeigt, ist die Uhrzeit nicht angepasst (noch auf Sommerzeit) und musste manuell nachgestellt werden.
Gibt es eine Möglichkeit, dass sich die Uhrzeit automatisch an die Sommer-/Winterzeit anpasst ??
sonnige (??) Grüsse aus dem trüben Harz
frankB (Osterode)
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FrankB (Osterode)
am
25.10.09
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Labels: automatisch, Sommerzeit, Uhren, Uhrzeit, UVR, Winterzeit
Mittwoch, 7. Oktober 2009
(Nach-)Heizsaison eröffnet
Gestern abend war der Speicher endgültig zu kalt, da musste erstmals in dieser Saison der Brenner ran, damit die Warmwasserbereitung wieder funktioniert.
Was aber bemerkenswert ist: Selbst bei 43,5 Grad oben im Puffer kann man noch ganz angenehm duschen. Der Wärmetauscher ist recht leistungsfähig. Daher sollte man die Nachheizschwelle nicht zu hoch einstellen, um zu einem möglichst späten Zeitpunkt nachzuheizen. Normalerweise heize ich manuell nach, da ein reiner WW-Bedarf nur selten vorkommt: Entweder wird sowieso geheizt, wobei Warmwasser automatisch bereitsteht, oder die Sonne heizt ausreichend.
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Frank (Rödermark)
am
7.10.09
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Labels: Warmwasser
Alles wird gut...
Solaranlage:
Dank der Internetgemeinde kam vor 14 Tagen ein Anruf von Frank (Danke!): "Ist Deine Solaranlage kaputt?"
Vor lauter Arbeit hatte ich länger nicht mehr auf die Daten geschaut, aber dank Internet hatte ein anderer Solarspezialist gesehen, daß bei kaltem Puffer und heißen Kollektoren kein Durchfluß da war. Anlagendruck etc. war alles normal, aber auch die höchster Pumpenleistung sorgte für nur 20L/h an Durchfluß (und nicht 600-800L/h, was normal wäre).
Ein Anruf bei meinem Solarinstallateur - den es immernoch gibt, hurra - und eine Woche später stand ein Monteur vor meiner Tür. Diagnose: Luft im System! Solarflüssigkeit prüfen (pH 7,3 nach 5 Jahren Betrieb - sehr gut!), Anlage durchspülen, eine Dichtung austauschen und alles läuft wieder. Das Ganze hat eine Stunde Arbeit gekostet (+ Anfahrt) und 10 Liter frisches Glykol werden auf der Rechnung stehen.
Faulheit:
Seit vorgestern läuft außerdem meine Gasbrennwerttherme. Ich habe einen 5m³ Flüssiggastank im Garten verbuddeln lassen und nun inkl. Holzvorrat für ca. 4 Jahre Brennstoff gebunkert. Und... ich kann endlich auch im Winter mal für ein paar Tage weg, ohne daß mir gleich die Bude auskühlt.
Die Therme arbeitet auf den oberen 600L des Puffers und hält dort etwa 40°C. Die Solaranlage hat also noch genug Pufferkapazität, um auch an einem schönen Wintertag ihre Energie loszuwerden.
Haustechnik:
Seit ich meine Stromfresser im Keller gegen eine Asus EeeBox ausgetauscht hatte, lief mein MP3 Streaming sehr holprig. Musikhören machte keinen Spaß mehr, weil die Fernbedienung nicht mal mehr die Lautstärke ruckelfrei bedienen konnte. Wohl doch etwas schwachbrüstig der kleine Rechner...?
Nein! Seit dem Wochenende gibt es eine neue Softwareversion für den MP3 Streaming Server und siehe da: Alles läuft wunderbar, schnell, verzögerungsfrei... und "Dream Theater", "Spocks Beard" und Co. machen wieder richtig Spaß.
Teichtechnik:
Ach ja, der Koiteich. Ein Projekt aus dem Sommer. Als ich vor dem riesen Loch für den Gastank stand hatte ich die Vision, daß darin Wasser auch richtig gut aussehen würde. Also habe ich mich umgehört und einen guten Teichbauer gefunden.
Eckdaten: 60m³ Wasser; maximal 2,40m Tiefe; Betonbecken mit GFK Beschichtung; dazu 3m³ Schwerkraftfilter, 18000 + 10000 L/h Pumpenleistung, 2x UVC Lampen zur Entkeimung.
Leistungsaufnahme: 3,2W pro m³ im Sommerbetrieb - besser geht es nicht. Dank einer speziellen UVC Anlage aus dem Trinkwasserbereich komme ich mit 60W Lampenleistung statt 220W aus und meine beiden Pumpen sind auch echte Stromsparkünstler.
Der Besatzt des Teiches ist im Moment sehr zurückhaltend: 7 immer hungrige Koi zwischen 20 und 45cm generieren gerade genug "Dreck", um dem Filter ein gutes Einlaufen (Bakterienbewuchs) zu ermöglichen. Über die nächsten Jahre werde ich den Bestand dann auf um die 30 Fische aufbauen.
Also: "Alles wird gut!" - Hoffentlich auch bei Euch! Guido
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Guido (Brilon)
am
7.10.09
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Labels: defekt, Heizung, Solarflüssigkeit, Stromverbrauch
Sonntag, 27. September 2009
Warmwasser im Herbst
Nach einem solarmäßig unspektakulären Sommer gibt es wieder etwas zu berichten. Jetzt beginnt die Zeit, wo das solare Warmwasser schon mal knapp werden kann. Daher habe ich jetzt probeweise bei der Funktion zur Speicherbeladung den Wert DIFF.SOLL von 15 K auf 25 K erhöht. Dieser Wert legt den Abstand der Temperatur vom Puffer oben zur Warmwassertemperatur fest. Bis zu diesem Wert (in meinem Fall 43° WW + 25 K = 68°) wird temperaturoptimiert beladen, erst dann wird leistungsoptimiert beladen, wobei der Übergang fließend ist.
Sinn der Sache: Bei der nachlassenden solaren Einstrahlung im Herbst will ich lieber ein höheres Temperaturniveau im obenen Pufferbereich haben, statt das gesamte Puffervolumen auf einem niedrigeren Niveau durchzuheizen. Nach meiner Erfahrung kann ich damit sonnenlose Tage länger überbrücken. Mal sehen, wie es funktioniert.
"Nachteil" ist natürlich ein etwas geringerer Tagesertrag, aber die Anlage läuft ja schließlich nicht für die Statistik.
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Frank (Rödermark)
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27.9.09
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Labels: Warmwasser
Mittwoch, 22. Juli 2009
Undicht

Hallo Solarianer,
unsere Anlage ist seit 11/2006 in Betrieb.
Es gibt eine Flexi-Verbindung nach dem Volumenstromgeber.
Diese Verschraubung ist nun zum wiederholten Male undicht.
Ist dies bei anderen Anlagen, die auch dieses Flexi-Rohr, haben auch so ??
Mit hArzlichen Grüssen
FrankB aus O
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FrankB (Osterode)
am
22.7.09
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Labels: Flexi-Rohr, undicht, Verschraubung, Volumenstromgeber
Donnerstag, 18. Juni 2009
Noch ein defekter Sensor
Als die Visualisierung vor wenigen Tagen am Abend eine Außentemperatur von fast 30° angezeigt hat, wurde ich doch etwas stutzig... Also schnell die Diagramme der letzten Tage angesehen: auch dort gab es verdächtige Peaks. Vorsorglich habe ich noch die Anschlüsse am Sensor und in der UVR geprüft, aber die sind alle OK und können daher nicht die Peaks verursacht haben. Daher die eindeutige Diagnose: Wieder hat sich ein Sensor verabschiedet. Glücklicherweise hat der Außentemperatursensor zur Zeit keine Funktion, daher ist der Austausch nicht eilig.
Jetzt frage ich mich: sorgen defekte Sensoren eigentlich immer für falsche Werte, die zu hoch liegen, oder können sie auch fälschlicherweise zu niedrige Temperaturen melden? Falsche Werte, die zu hoch sind, führen in der Regel zum Abschalten einiger Anlagenfunktionen und sind daher unproblematisch. Schlimmstenfalls stagniert die Solaranlage oder der Brenner wird zu früh abgeschaltet. Bei zu niedrigen Werten könnte es vielleicht problematischer werden, wenn beispielsweise die Solarkreise noch laufen, obwohl der Puffer schon voll ist. Und nach Murphy's Law passiert sowas immer dann, wenn man gerade im Urlaub ist... Weiß jemand dazu Näheres?
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Frank (Rödermark)
am
18.6.09
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