Montag, 2. Juni 2008

Sensoren

Nun war es so weit.

Am letzten Freitag im Mai wurden ALLE Sensoren von BUSO getauscht.
Bei der Gelegenheit habe ich gleich die Warmwasserfunktion über den Wasserhahn implementieren lassen.

Leider liest WINSOL nach dem Softwareupdate die Execl- und txt Daten nicht mehr aus, sondern schmeißt mich, wenn ich auf die Schaltfläche klicke sofort raus.

Die normalen Daten im Modul Grafik werden weiterhin einwandfrei angezeigt.

Dies ist besonderes ärgerlich, da ich die txt. neben den log-Daten neben für weitere Auswertungen bislang benutzt habe.


hArzlichst

Sonntag, 25. Mai 2008

Fern-Seh-Programm - Energiesparen mal anders

Unter meinem Dach brütet zur Zeit ein Päärchen Gartenrotschwänze; die Jungen sind inzwischen geschlüpft und die Eltern müssen heftig im Garten hin- und herfliegen, hüpfen, zerren, picken, um Insekten für die immer hungrig fiependen Kleinen ranzuschaffen. Per Fernglas macht es richtig Spaß die Vögel zu beobachten und mal zu sehen, was so alles im Schnabel landet. Die Flugkünste der Rotschwänze sind auch nicht übel - wenn es darum geht Insekten aus der Luft zu fangen sind Wendungen auf der Stelle noch das harmloseste Manöver.

Das Ganze ist wirklich spannend und übertrifft das was gemeinhin unter Fern-Sehen verstanden wird um Längen.

Als Kontrast und aus Neugier (ich geb es zu) habe ich mir eben bei YouTube den Auftritt des deutschen Beitrags zum Eurovision Song Contest angesehen. Eine knappe Minute habe ich ertragen. Wenn ich das mit meinem Programm von gerade - in der Abendsonne sitzend den Rotschwänzen zusehen, ein Buch daneben - vergleiche, wüßte ich da etliche Vorteile zu nennen:

- die Vögel sind deutlich unterhaltsamer
- sie sind Anmutiger
- sie sind nützlich, weil sie eine Menge Insekten vertilgen
- das Programm kosten keine Gebühren
- Höchstes Bild und Ton Qualität
- das Programm ist Interaktiv
- man ist an der frischen Luft
- das Ganze bedarf fast keiner Energie

...und die Vögel können viel besser singen.

Mittwoch, 21. Mai 2008

Experten warnen vor dramatischem Öl-Engpass

Eben auf Spiegel Online entdeckt:

Der Welt geht die Energie aus: Laut einer Studie ist die globale Förderung rückläufig, die Konzerne finden kaum noch verwertbare Ressourcen, und noch nie war Öl so teuer wie heute. Gleichzeitig wächst die Nachfrage rasant - Rohstoffhändler wetten auf eine regelrechte Preisexplosion.
Ein Zitat aus dem Artikel:
"Was Erdöl betrifft, liegt die Zukunft schon hinter uns", sagt Josef Auer, Energieexperte bei der Deutschen Bank Research. "Das Szenario vom Ende der fossilen Energieträger ist kein Horrorgemälde pessimistischer Weltuntergangspropheten, sondern eine ernst zu nehmende Verknappungsperspektive."
Vielleicht sollte ich statt einem Solarschuppen lieber ein Passivhaus in Angriff nehmen...

Montag, 19. Mai 2008

Was tun mit dem großen Puffer? Mehr Kollektoren!

Nachdem ja jetzt der Puffer nach dem Pelleteinbau eine komfortable Größe hat (1100 Liter für 14 m²), kommt man ins Grübeln, was man damit noch anstellen könnte ;-)

Beim Websurfen hat mich dieser Solarschuppen auf eine Idee gebracht. Da wir sowieso noch eine Hütte für Gartengeräte bauen wollten, kann ich mir so eine Hütte doch gleich selbst bauen, an eine Südwand anlehnen und eine Hüttenwand mit Kollektoren ausstatten. Darauf hin habe ich meinen Buso-Installateur mal fast spaßeshalber gefragt, ob er noch ein paar Kollektoren dafür herumliegen hätte. Glück gehabt, er hat: Zwei exakt passende Felder von je 3 m² konnten aus technischen Gründen nicht in einem Neubau verbaut werden und warten auf ihre Wiederverwendung.

Jetzt werde ich mal mit der Detailplanung beginnen...

Dienstag, 13. Mai 2008

Kühlung durch offene Pufferisolierung

Dank des andauernden schönen Wetters wird auch der größte Puffer irgendwann einmal voll. Mit den zusätzlich installierten 500 Litern dauert es zwar länger, aber der Anlagenstillstand wäre bereits eingetreten, wenn ich nicht schon dezent gekühlt hätte - ich heize morgens zwei Stunden lang das im Norden gelegene Badezimmer auf angenehmene Temperaturen auf.

Jetzt habe ich eine weitere Alternative ausprobiert: Die Isolierung des neuen Puffers lässt sich über einen Reißverschluss leicht öffnen. Mit offener Isolierung kühlt der Puffer nachts so weit ab, dass am nächsten Tag kein Stillstand eintritt. Vielleicht reicht diese Maßnahme sogar aus, wenn es noch sommerlicher wird, sodass es nicht mehr erforderlich ist, nachts die Waschküche zu beheizen.

Als der Ölkessel noch installiert war, habe ich den Kessel auch zur schnellen Kühlung genutzt. Mit dem Pelletkessel ist dies nicht mehr möglich, da die Rücklaufanhebung des Kessels dies verhindert. Außerdem hätte ich Hemmungen, dem Pelletkessel diesen Temperaturschock zuzumuten.

Mittwoch, 23. April 2008

Alles pelleti!

Der Umbau ist fertig! Der Pelletkessel lief heute zum ersten Mal, außerdem ist der Speicher auf 1100 Liter angewachsen. Ebenso ist der Strömungsschalter eingebaut und für die Freigabe der Warmwasserfunktion zuständig.

Beim Anlauf der Solarfunktion gegen 13.00 Uhr lieferte die Anlage die Leistung ihres Lebens: 26 kW auf Dauer, in der Spitze sogar mehr. Kein Wunder, bei 90° auf dem Dach wegen Stillstand und 10° im frischgefüllten Puffer kommen Bedingungen zusammen, die es normalerweise so nicht gibt.

Momentan sind die Verluste der Anlage noch relativ hoch, da noch etliche Leitungen und Anschlüsse gedämmt werden müssen.

Sonntag, 20. April 2008

Höheres Temperaturniveau im Puffer mit dem Pelletkessel

Der Pelletkessel wird durch seine Kessel-Mindesttemperatur für ein höheres Temperaturniveau im Puffer sorgen, was zwangsläufig zu höheren Verlusten führt. Zu diesem Thema habe ich im Haustechnik-Forum eine Frage geschrieben (klick mich). Schaut mal bitte rein, vielleicht fällt Euch ja etwas ein.

Donnerstag, 17. April 2008

Brenner blockieren für Fortgeschrittene

Wie ich bei den Optimierungstipps unter "Unterdrücken der Brenneranforderung bei Solarbetrieb" beschrieben habe, läuft meine Anlage jetzt im zweiten Winter in diesem Modus, bei dem nicht nachgeheizt wird, wenn solare Erträge eingefahren werden. Wolfgang aus Delitzsch hat mir einen Tipp gegeben, wie dieser Modus noch erweitert werden kann: Falls bereits im Puffer die Nachheizschwelle unterschritten ist, würde normalerweise sofort der Brenner anspringen, wenn die Sonne für ein paar Minuten hinter Wolken verschwindet. Damit dies bei bewölktem Himmel nicht passiert, hat Wolfgang einen Timer programmiert, der den Brenner für eine gewisse Zeit nach dem Sonnenschein weiter blockiert. Falls die Unterdeckung zu groß wird, lässt Wolfgang dann trotzdem nachheizen.

Ich habe eine vereinfachte Form programmiert, bei der der Brenner ohne Rücksicht auf eine zu große Unterdeckung blockiert wird. Eine Kurzbeschreibung für Experten: Ich habe bei der o.g. Funktion einen Nachlauf-Timer hinzugefügt, der von "Solar4 1:Solarkr.EIN" getriggert wird und 30 Minuten läuft, wobei nachtriggern erlaubt ist. In der UND-Funktion habe ich "Solar4 1:Solarkr.EIN" durch den Trigger ersetzt (ebenfalls im Invers-Modus). Das war's auch schon. Funktioniert einwandfrei. Positiver Nebeneffekt: Bereits wenn die Solarstartfunktion einen Startversuch unternimmt (was auf sonniges Wetter schließen lässt), wird der Brenner für 30 Minuten blockiert. Damit wird der Puffer schön leer und kann gut solar beladen werden.

Was jetzt noch fehlt, ist eine Anbindung an die Wettervorsage...

Beim Schreiben dieses Beitrags kam mir noch eine weitere Idee: Mich hat immer schon gestört, das manchmal, kurz bevor abends die Nachtabschaltung des Heizkreises einsetzt, der Brenner noch mal angeworfen wird und die Anlage mit geladenem Puffer in die Nachtruhe geht. Um die unvermeidlichen nächtlichen Verluste zu minimieren, wäre es besser, mit einem nicht ganz so vollen Puffer in die Nacht zu gehen. Ebenso wäre es beispielsweise sinnvoll, vorsorglich am vormittag, sagen wir zwischen 8.00 und 9.30, nicht nachzuheizen, um einen leeren Puffer zu haben, falls es sonnig werden sollte. Dazu könnte man beim o.g. Tipp die UND-Funktion um eine weitere Eingangsvariable erweitern, ein Schaltuhr-Modul definieren und diese Schaltuhr im Invers-Modus dem UND vorschalten. Damit würden die in der Schaltuhr definierten Zeiten als Brenner-Blockierzeiten fungieren. Wenn man beispielsweise bis 22.00 Uhr heizt, könnte man in der Schaltuhr 21.00 Uhr bis 22.00 Uhr eintragen, damit in der letzten Stunde der Brenner nicht mehr angeworfen wird. Das muss ich demnächst mal probieren, aber vorher muss die Regelung an den Pelletsbrenner angepasst werden.

Mittwoch, 16. April 2008

Strömungsschalter und Bootloader BL-NET bestellt

Da in der nächsten Woche die Installateure sowieso bei mir tätig sind, habe ich noch schnell bei TA einen Strömungsschalter und einen Bootloader BL-NET bestellt. Der Strömungsschalter soll die Warmwasserbereitung weiter verbessern (obwohl ich damit eigentlich keine Probleme habe) und die nächtlichen Verluste minimieren, die durch die Warmhaltung des WW-Wärmetauschers auftreten. Mit dem Bootloader kann ich dann endlich das Betriebssystem des UVR1611 updaten, mit TAPPS arbeiten und vom Büro aus die Anlage steuern.

Samstag, 12. April 2008

Pellets statt Öl!

Die Entscheidung ist gefallen, und zwar doch zu Gunsten von Pellets. Es wird ein PZ-8-RL von Biotech, der von meinem BUSO-Installateur "Sonne, Wind und Wasser" eingebaut wird. Am Montag in einer Woche geht's los. Nachdem wir in letzter Zeit viel mit dem Kaminofen geheizt haben, ist jetzt wieder der alte Öli dran, damit der Tank leer wird.

Die Entscheidung für dieses Modell wurde dadurch begünstigt, dass ein Bekannter und dessen Nachbar ebenfalls einen PZ-8 haben und damit sehr zufrieden sind. Rechnerisch hätte es auch der kleinere Kessel mit 9,2 kW getan, aber dafür wären Umbauarbeiten am Schornstein erforderlich gewesen, die den Preisvorteil aufgefressen hätten. Außerdem habe ich errechnet, dass der kleinere Kessel für rund 70 Euro mehr Strom im Jahr gebraucht hätte, da der Stromverbrauch im Betrieb bei beiden Kessel gleich ist, der kleine aber länger laufen muss, um die gleiche Wärmemenge zu erzeugen.

Am Anfang werde ich noch keinen Lagerraum für die automatische Befüllung bauen, sondern den Kessel manuell aus Säcken befüllen. Ich will erst mal sehen, wie sich der Verbrauch entwickelt, um dann zwischen den verschiedenen Lagermöglichkeiten zu entscheiden.