
Hallo Solarianer,
unsere Anlage ist seit 11/2006 in Betrieb.
Es gibt eine Flexi-Verbindung nach dem Volumenstromgeber.
Diese Verschraubung ist nun zum wiederholten Male undicht.
Ist dies bei anderen Anlagen, die auch dieses Flexi-Rohr, haben auch so ??
Mit hArzlichen Grüssen
FrankB aus O
Mittwoch, 22. Juli 2009
Undicht
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FrankB (Osterode)
am
22.7.09
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Labels: Flexi-Rohr, undicht, Verschraubung, Volumenstromgeber
Donnerstag, 18. Juni 2009
Noch ein defekter Sensor
Als die Visualisierung vor wenigen Tagen am Abend eine Außentemperatur von fast 30° angezeigt hat, wurde ich doch etwas stutzig... Also schnell die Diagramme der letzten Tage angesehen: auch dort gab es verdächtige Peaks. Vorsorglich habe ich noch die Anschlüsse am Sensor und in der UVR geprüft, aber die sind alle OK und können daher nicht die Peaks verursacht haben. Daher die eindeutige Diagnose: Wieder hat sich ein Sensor verabschiedet. Glücklicherweise hat der Außentemperatursensor zur Zeit keine Funktion, daher ist der Austausch nicht eilig.
Jetzt frage ich mich: sorgen defekte Sensoren eigentlich immer für falsche Werte, die zu hoch liegen, oder können sie auch fälschlicherweise zu niedrige Temperaturen melden? Falsche Werte, die zu hoch sind, führen in der Regel zum Abschalten einiger Anlagenfunktionen und sind daher unproblematisch. Schlimmstenfalls stagniert die Solaranlage oder der Brenner wird zu früh abgeschaltet. Bei zu niedrigen Werten könnte es vielleicht problematischer werden, wenn beispielsweise die Solarkreise noch laufen, obwohl der Puffer schon voll ist. Und nach Murphy's Law passiert sowas immer dann, wenn man gerade im Urlaub ist... Weiß jemand dazu Näheres?
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Frank (Rödermark)
am
18.6.09
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Freitag, 12. Juni 2009
Puffer zu groß?
Im Zuge der Umstellung auf Pellets im April 2008 wurde mein 600-Liter-Puffer bekanntlich um einen weiteren 500-Liter-Puffer erweitert. Mittlerweile habe ich Zweifel, ob dies wirklich erforderlich war. Diese Frage wird auch oft im Haustechnik-Forum leidenschaftlich diskutiert, wobei dort die Meinung zu "Viel hilft viel" tendiert. Dieser Tendenz schließe ich mich nicht an, die Puffergröße sollte schon im sinnvollen Rahmen sein, sonst hat man nur lauwarme Brühe im Tank, die Statistik durch beeindruckende Ertragszahlen geschönt, aber letztendlich weniger eingespart als mit einem sinnvoll dimensionierten Puffer.
Zurück zu der 600-oder-1100-Liter-Frage. Schauen wir uns mal verschiedene Szenarien an:
Hochsommer - Hier sorgt der vergrößerte Puffer zweifelsohne dafür, dass die Anlage seltener in Stagnationsnähe gerät und demnach auch seltener die Kühlfunktion anspringt, mit der ich Stagnation vollständig vermeide. Dieser Vorteil hat aber nur begrenzten Nutzen, denn die Kühlfunktion funktioniert einwandfrei. Ob sie jetzt einige Male öfter im Jahr anspringt oder nicht, ist nebensächlich.
Heizungsunterstützung - Der größere Puffer sorgt in der Übergangszeit definitiv für eine bessere Heizungsunterstützung und höhere Erträge, weil länger kühles Wasser durch die Kollektoren laufen kann. Wie viel kWh letztendlich mehr geerntet werden, kann ich nicht sagen, atemberaubend sind die Unterschiede aber sicher nicht. Und der bisherige Tagesrekord wurde noch immer mit dem kleinen Puffer alleine erreicht.
Warmwasser - Hier scheint der größere Puffer etwas nachteilig zu sein, vor allem in der Zeit zwischen der Heizperiode und dem Hochsommer. Das Problem ist hier, dass der größere Puffer langsamer auf ein höheres Temperaturniveau kommt als der kleine Puffer alleine. Es muss ja schließlich mehr Wasser erwärmt werden. Theoretisch sollte der Energievorrat höher sein, wenn 1100 Liter 60° Grad statt 600 Liter 70° haben, aber die "gefühlte Warmwasserreichweite" bei 70° im Puffer scheint höher zu sein. Ich nehme an, dass aufgrund der größeren Oberfläche von zwei Puffern die Verluste höher sind, sodass der Wärmevorrat schneller abkühlt, als er verbraucht werden kann. Durch eine zusätzliche Dämmung der Puffer könnte dies wohl verbessert werden, aber die Platzverhältnisse bei den Puffern sind hierfür sehr eng.
Nichtsdestotrotz musste ich auch beim großen Puffer noch nie nach der Heizperiode allein für Warmwasser nachheizen, also was soll's? Mehr als ausgeschaltet kann die Heizung nicht sein, also erspare ich mir ein Nachisolieren der Puffer.
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Frank (Rödermark)
am
12.6.09
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Labels: Puffer, Warmwasser
Donnerstag, 11. Juni 2009
Blitzschutz
wer hat denn seine Solaranlage gegen Blitzschutz abgesichert ?
hArzlichst
frank O
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FrankB (Osterode)
am
11.6.09
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Labels: Blitzschutz
Donnerstag, 7. Mai 2009
Winterbilanz und gute Vorsätze
Die ersten 4 Monate des Jahres sind vorbei, was also machen meine guten Vorsätze für 2009?
Die schlechte Nachricht: Dank des kalten Winters und meines zurückhaltenden Holzheizens hatte der Durchlauferhitzer gut zu tun. So kamen über 50 kWh mehr auf die Zähluhr als im Vorjahr.
Dennoch - oder gerade deswegen - war der Winter mit lediglich 5% mehr Brennholzverbrauch gegenüber 07/08 gar nicht so desaströs wie ich das erwartet hatte. Zum warmen Winter 06/07 allerdings waren es 25% Mehrverbrauch.
Strommäßig habe ich in 2009 einen großen Schritt gemacht.
Die ersten 4 Monate habe ich im Schnitt 20% weniger elektrische Energie verbraucht als in den Vorjahren (trotz des Durchlauferhitzers!).
Den Löwenanteil an der Einsparung trägt die EDV Anlage bei: 80% weniger (0,4 kWh/Tag statt 2,0 kWh/Tag)! Der EeePC läuft prima und hat auch mit einer 6 GB SQL-Datenbank wenig Probleme, streamt MP3 ins Haus und sammelt Heizungsdaten fürs Internet.
Seit einer Woche ist zudem die Heizkreispumpe durch eine sparsamere Version ersetzt. Eine um 40W verringerte Leistungsaufnahme - oder anders gesagt: 65% Einsparung - sollten sich über den Rest des Jahres deutlich bemerkbar machen.
Weiterhin einen schönen sonnigen Frühling! Guido
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Guido (Brilon)
am
7.5.09
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Labels: Holz, Stromverbrauch, Winter
Sonntag, 29. März 2009
Luft "im Getriebe"

Weiterhin habe ich, trotz regelmäßigem Entlüftens, Luft im Solarkreislauf .
Nun bricht der Solardurchfluß zusammen, wenn die Kollektortemperatur ansteigt, wie auf dem pic zu erkennen.
Wie lange halten denn in der Regel die Ausgleichsgefäße, denn 2,5 Jahre ist doch kein Alter - oder ?
Gibts darauf Herstellergarantie (ggf wie lange) ?
hArzlichst
frankO
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FrankB (Osterode)
am
29.3.09
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Labels: Ausgleichsgefäß, Entlüften, Herstellergarantie, Kollektortemperatur, Solardurchfluß, Solarkreislauf
Samstag, 28. März 2009
Pelletvorrat geht zu Ende, Sonne muss her
Ich habe nur noch 24 Säcke Pellets im Keller. Wenn's jetzt nicht bald sonnig wird, sind sie wahrscheinlich Ende April aufgebraucht. Mit etwas Glück reicht es also, denn ab Mai war der Brenner sowieso immer aus, von einigen wenigen Mal Nachheizen fürs Warmwasser abgesehen. Der relativ kalte Winter hat den Pelletvorrat gehörig dezimiert.
Der März war solarmäßig bisher am unteren Rand der Statistik, und ein sonniger April wie 2007, bei dem überhaupt nicht mehr nachgeheizt werden musste, ist auch nicht in Sicht. Aber vielleicht wendet sich das Blatt ja noch, denn zumindest für nächste Woche ist eine gute Ernte in Sicht.
Die Solaranlage ist immer noch auf maximalen Ertrag zur Heizungsunterstützung eingestellt, wie hier beschrieben. Nächste Woche werde ich möglicherweise die Ladestrategie wieder umstellen, damit die geernteten Temperaturen auch wieder für das Warmwasser reichen.
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Frank (Rödermark)
am
28.3.09
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Samstag, 21. März 2009
Entlüften

Hallo Solargemeinde,
endlich wieder ein paar Sonnenstrahlen und ....
wie ich feststellen musste, habe ich Luft im Solarflüssigkeitskreislauf !?
Natürlich hab ich zunächst gestern Mittag und Abend und heute Morgen erneut entlüftet und danach ist ein jeweils deutlich höherer Solardurchfluß feststellbar (siehe orangene Kurve).
Da ich jedoch nicht in kurzen Abständen erneut entlüften will, überlege ich, ob man eine "automatische" Entlüftung, ähnlich wie bei Heizkörpern, installieren kann ?
Kennt jemand dies Problem.
Gibt es bereits Erfahrungen.
Steigt grundsätzlich mit Solardruchfluß auch die Warwassertemperatur (rot), wie bei uns??
hArzlichst
frankO
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FrankB (Osterode)
am
21.3.09
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Labels: automatische, Entlüften, Solarflüssigkeitskreislauf
Samstag, 17. Januar 2009
Teuer Entsorgung
Folgende mail hat mich von einem Röhrenanlagenbetreiber erreicht:
"Ich beschäftige mich seit ca. 3 Jahren mit Solar und bin dabei auf Solaranlagen aufmerksam geworden die den Namen nicht gerecht werden. Mann könnte manchmal sagen das Energy/Wärme die durch die Heizung eingespeist wird, teuer entsorg wird. Das ist auch bei ihrer Anlage so. Die Kollektortemperatur ist immer höher wie die Außentemperatur. Ein Zeichen dafür das Wärme in den Kollektor aufsteigt. Siehe Solar RL/VT Temperatur. Bei höheren Kessel Temperaturen wird der Verlust natürlich größer."
Ich hab mal auf SolarWebSiten nachgeschaut und danach befinde ich mich mit meiner Anlage und den Temperaturen in guter Gesellschaft ;-)
Wie wird denn diese Behauptung von den hiesigen Fachleuten beurteilt ?
hArzlichen Gruß
frank O
Eingestellt von
FrankB (Osterode)
am
17.1.09
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Labels: Außentemperatur, Energie, Kollektortemperatur, Wärme
Dienstag, 6. Januar 2009
Verbrauchs- und Heizwertvergleich Pellets vs. Öl
Ich habe mal den Verbrauch meiner neuen Pelletheizung mit dem der alten Ölheizung verglichen, und zwar in Bezug auf die Monatsdurchschnittstemperatur.
Die Durchschnittstemperatur habe ich anhand der Logdaten berechnet, die eine UVR1611 seit April 2005 aufgezeichnet hat. Dazu wurden nicht die "offiziellen" Regeln verwendet (drei Werte pro Tag), sondern alle Messungen am Tag verwendet, wodurch kalte Nächte besser berücksichtigt wurden.
Zum Verbrauch in kWh pro Monat wurde der Solarertrag addiert, der aber in den Monaten Nov/Dez/Jan eher zu vernachlässigen ist.
Der Heizwert von Öl wurde mit 10 kWh pro Liter angesetzt, Pellets mit 5 kWh pro kg.
Alte Ölheizung: Viessmann, 21 kW, Bj. 1992
Neue Pelletheizung: Biotech PZ8-RL, 14,5 kW, Bj. 2008
Pellets: Sackware von IWO Pellet Rhein-Main
Details zum Haus stehen hier. In den Vergleichsjahren 2005-2008 hat sich das Nutzerverhalten nicht verändert, es wurden auch keine Änderungen an den Dämmmaßnahmen vorgenommen.
Hier die Daten in Tabellenform:
Im Diagramm habe ich den Verbrauch den Außentemperaturen gegenübergestellt (blau=Öl, rot=Pellets).
Wie man sieht, liegen die Ölwerte in einem schmalen Korridor auf einer geraden Linie, lediglich der Dezember 2006 (dies war der warme Winter) fällt aus dem Rahmen. Die Pelletwerte liegen unterhalb des "Ölkorridors".
Was sagt uns das jetzt?
Erstens: Der Verbrauch steigt direkt proportional mit fallender Außentemperatur. Eigentlich keine Überraschung, denn nach der Theorie sollte es auch so sein. Ich war nur überrascht, dass die Praxiswerte die Theorie so genau widerspiegeln.
Zweitens: Die Pelletwerte liegen bisher etwa 10 Prozent unter den Ölwerten, was wohl auf eine Effizienzsteigerung des neuen Kessels zurückzuführen ist.
Drittens: Die im HaustechnikDialog-Forum zuweilen vertretene Meinung, dass Holzpellets in Wahrheit höchstens 3-3,5 kWh pro kg Heizwert bringen, ist nicht haltbar. Und wenn doch, wäre der Pelletverbrauch noch niedriger und damit die Effizienzsteigerung gigantisch hoch (was auszuschließen ist). Jedenfalls ist klar: eine gut laufende Pelletanlage sollte den theoretischen Verbrauch (Ölverbrauch in Liter x 2 = Pellet in kg) nicht überschreiten. Wenn doch, stimmt etwas nicht.
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Frank (Rödermark)
am
6.1.09
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Labels: Ölheizung, Pellets, Temperatur